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Stadtratswahlen Schaffhausen 2016, Katrin Bernath, Grünliberale
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Ersatz­bau «Maga­zin Birch» für Grün Schaff­hau­sen

Der Stadt­rat hat eine Vor­la­ge für den Ersatz­bau eines Maga­zins auf dem Are­al «Birch» mit den not­wen­di­gen Werk­flä­chen im Aus­sen­be­reich an den Gros­sen Stadt­rat ver­ab­schie­det. Damit kann die für Grün Schaff­hau­sen betrieb­lich not­wen­di­ge Infra­struk­tur an einem Ort zusam­men­ge­führt wer­den und meh­re­re bestehen­de Maga­zi­ne und Lager­flä­chen kön­nen auf­ge­ho­ben wer­den. Mit der Vor­la­ge wird ein Ver­pflich­tungs­kre­dit für den Ersatz­bau bean­tragt.

Grün Schaff­hau­sen erfüllt viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben. Die Maga­zi­ne mit Werk­stät­ten, Büros, Gar­de­ro­ben, Maschinen- und Fahr­zeug­un­ter­stän­den sowie Werk­flä­chen im Aus­sen­be­reich sind auf meh­re­re Stand­or­te ver­teilt. Eini­ge die­ser Maga­zi­ne befin­den sich in einem bau­lich sehr schlech­ten Zustand, sind nicht effi­zi­ent zu betrei­ben und ent­spre­chen nicht mehr den heu­ti­gen Anfor­de­run­gen. Mit einem Ersatz­bau auf dem Are­al «Birch» und der Auf­he­bung meh­re­rer heu­ti­ger Stand­or­te kön­nen meh­re­re Pro­ble­me gleich­zei­tig gelöst wer­den. Beim heu­ti­gen «Maga­zin Birch», gegen­über vom «Logier­haus», soll die Infra­struk­tur der bis­her auf ver­schie­de­ne Stand­or­te ver­teil­ten Maga­zi­ne der Grün­an­la­gen West sowie die Stand­or­te «Maga­zin Birch» und «Forst­haus Neu­tal» an einem Stand­ort zusam­men­ge­führt wer­den sol­len.

Die im «Maga­zin Birch» bereits heu­te von Grün Schaff­hau­sen genutz­ten Gebäu­de sind bau­fäl­lig und kön­nen nicht saniert wer­den. Die bestehen­den Gebäu­de wei­sen gra­vie­ren­de bau­li­che Män­gel auf. Die Gebäu­de des Maga­zins Birch sind ein­sturz­ge­fähr­det und müs­sen an eini­gen Orten pro­vi­so­risch unter­fan­gen wer­den. Das künf­ti­ge Maga­zin soll ein Betriebs­ge­bäu­de mit Sozi­al­räu­men, Werk­stät­ten, Büros und Gara­gen, einen Fahr­zeug­un­ter­stand sowie Aus­sen­la­ger­flä­chen umfas­sen. Mit der Auf­he­bung von sechs bestehen­den Maga­zi­nen und Lager­flä­chen wer­den Grund­stü­cke im Umfang von rund 13´000 m² frei­ge­spielt. Die­se ste­hen für städ­te­bau­li­che Ent­wick­lun­gen, für ande­re städ­ti­sche Nut­zun­gen oder zur Abga­be an Drit­te zur Ver­fü­gung.

Mit der Kon­zen­tra­ti­on der Infra­struk­tur der Teams Grün­an­la­gen West und Wald­re­vier Ost an einem Ort kön­nen Syn­er­gi­en genutzt und Betriebs­ab­läu­fe opti­miert wer­den. Durch den Ersatz­bau wird das Pro­blem der teil­wei­se gra­vie­ren­den Män­gel der Infra­struk­tur an meh­re­ren Stand­or­ten gelöst und die Stadt kann die arbeits- und sicher­heits­recht­li­chen Anfor­de­run­gen erfül­len.

Mit der Vor­la­ge wird ein Ver­pflich­tungs­kre­dit von 14.75 Mio. Fran­ken bean­tragt. Die Kos­ten­schät­zung basiert auf dem detail­lier­ten Raum­pro­gramm und aktu­el­len Erfahrungs- und Kenn­wer­ten. Das Pro­jekt wird nach der Kre­dit­ge­neh­mi­gung im Detail aus­ge­ar­bei­tet. Die­ses Vor­ge­hen ent­spricht dem Anlie­gen des vom Gros­sen Stadt­rat am 21. August 2018 erheb­lich erklär­ten Pos­tu­lats «Pro­zess­an­pas­sung Bau­in­ves­ti­tio­nen».

Der Stadt­rat hat die­se bedeu­ten­de Inves­ti­ti­on sorg­fäl­tig geprüft und fest­ge­stellt, dass sie zur Erfül­lung des Auf­trags unab­ding­bar ist. Bei einem Ver­zicht auf den Ersatz­neu­bau müss­ten die Gebäu­de mit hohem Auf­wand saniert wer­den und die Mehr­wer­te der Ent­wick­lun­gen auf den frei­ge­spiel­ten Stand­or­ten könn­ten nicht gene­riert wer­den.

Link zur Vor­la­ge

Die heu­te als Maga­zin genutz­ten Gebäu­de sind in einem pre­kä­ren Zustand und müs­sen drin­gend ersetzt wer­den: