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Stadtratswahlen Schaffhausen 2016, Katrin Bernath, Grünliberale
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Klima- und Energie-Charta

Gast­ko­lum­ne von Katrin Bernath im Schaff­hau­ser Bock vom 25. Mai 2020

Das Coro­na­vi­rus und sei­ne Fol­gen beschäf­ti­gen uns aktu­ell sehr - der Kli­ma­wan­del als eine der gröss­ten glo­ba­len Her­aus­for­de­run­gen ist dadurch in der Öffent­lich­keit weni­ger prä­sent, erfor­dert aber eben­so glo­bal ein enga­gier­tes Han­deln. Die Tro­cken­heit führt auch in unse­rer Regi­on zu Schä­den, die Bäu­me sind geschwächt und dadurch anfäl­lig auf Schä­den durch Bor­ken­kä­fer. Die Bil­der bren­nen­der tro­pi­scher Regen­wäl­der bewe­gen die Men­schen welt­weit auf die Stras­se zu gehen um ihre Regie­run­gen auf­zu­for­dern mehr für den Kli­ma­schutz zu tun.

Auch die Stadt Schaff­hau­sen nimmt den Kli­ma­wan­del ernst und über­nimmt Ver­ant­wor­tung. Zusam­men mit gut einem Dut­zend wei­te­rer Schwei­zer Städ­te haben wir die «Klima- und Energie-Charta» ins Leben geru­fen. Als gemein­sa­mes Bekennt­nis zu einem enga­gier­ten und wir­kungs­vol­len Kli­ma­schutz defi­niert die Char­ta die wich­tigs­ten kli­ma­po­li­ti­schen Zie­le und zeigt Mass­nah­men auf, wie die Treib­haus­gas­emis­sio­nen redu­ziert wer­den kön­nen.

Die Stadt Schaff­hau­sen setzt sich nicht erst seit den aktu­el­len öffent­li­chen Dis­kus­sio­nen für den Kli­ma­schutz ein. Als ers­te Ener­gie­stadt setzt Schaff­hau­sen seit vie­len Jah­ren Mass­nah­men zur Reduk­ti­on des Ver­brauchs fos­si­ler Ener­gie­trä­ger um. Die Stadt selbst geht als gutes Bei­spiel vor­an. Die Gebäu­de und Fahr­zeu­ge wer­den schritt­wei­se saniert und ersetzt, so dass der Ener­gie­ver­brauch und der CO2-Aus­stoss redu­ziert wer­den, zum Bei­spiel mit der Nut­zung von Wär­me aus dem Grund­was­ser und dem Ein­satz elek­trisch betrie­be­ner Fahr­zeu­ge, vom E-Bike bis zum E-Bus. Auch Unter­neh­men und Pri­vat­per­so­nen tra­gen mit ener­ge­ti­schen Sanie­run­gen und der Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gi­en zum Kli­ma­schutz bei. Dabei wer­den sie mit Bei­trä­gen aus dem Ener­gie­för­der­pro­gramm unter­stützt. Die von der Stadt zusätz­lich zur kan­to­na­len För­de­rung unter­stüt­zen Berei­che wur­den ab dem 1. Janu­ar 2020 erwei­tert.

Dank die­ser kon­se­quen­ten Energie- und Umwelt­po­li­tik trägt die Stadt seit dem Jahr 2005 auch das Label «Ener­gie­stadt Gold». Mit der Unter­zeich­nung der Char­ta set­zen wir den ein­ge­schla­ge­nen Weg in eine nach­hal­ti­ge Zukunft fort. Die Inves­ti­tio­nen in erneu­er­ba­re Ener­gi­en und in ener­gie­ef­fi­zi­en­te Tech­no­lo­gi­en und Gebäu­de kom­men nicht nur der Umwelt zugu­te, die aus­ge­lös­ten Pro­zes­se und Inves­ti­tio­nen stär­ken die loka­le Wert­schöp­fung und redu­zie­ren Abhän­gig­kei­ten von impor­tier­ten fos­si­len Ener­gie­trä­gern.

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:

Medi­en­mit­tei­lung Stadt Schaff­hau­sen

Kli­ma­bünd­nis: Klima- und Energie-Charta