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Stadtratswahlen Schaffhausen 2016, Katrin Bernath, Grünliberale
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Nein zu „No Billag“: Ein klares Zeichen für unsere Demokratie

Der Na­me der In­itia­ti­ve „No Bil­lag“ sug­ge­riert, dass wir über die Er­he­bung der Billag-Gebühren ab­stim­men. In Wirk­lich­keit geht es aber um viel Grund­sätz­li­che­res: Mit der In­itia­ti­ve soll in un­se­rer Bun­des­ver­fas­sung fest­ge­legt wer­den, dass der Bund kei­ne Radio- und Fern­seh­sta­tio­nen sub­ven­tio­niert. Das be­deu­tet das Aus für re­gio­na­le Radio- und TV-Berichterstattungen und für In­for­ma­ti­ons­sen­dun­gen, wie wir sie heu­te ken­nen und schät­zen.

Um­fas­sen­de und aus­ge­wo­ge­ne In­for­ma­tio­nen sind für die Mei­nungs­bil­dung in der di­rek­ten De­mo­kra­tie wich­tig. Des­halb ha­ben Ra­dio und Fern­se­hen den Auf­trag, zur frei­en Mei­nungs­bil­dung bei­zu­tra­gen und Er­eig­nis­se sach­ge­recht dar­zu­stel­len. Die­ser Grund­satz wür­de mit der „No Bil­lag” In­itia­ti­ve aus der Ver­fas­sung ge­stri­chen und die Be­richt­erstat­tung wür­de durch die Mei­nung der Be­sit­zer von Me­di­en­un­ter­neh­men ge­lenkt. Es ist aber wich­tig, dass Ra­dio und Fern­se­hen auch wei­ter­hin die Viel­falt un­se­res Lan­des ab­bil­den und die Be­son­der­hei­ten und Be­dürf­nis­se der Ge­mein­den und Re­gio­nen be­rück­sich­ti­gen. So set­zen wir mit ei­nem NEIN zu „No Bil­lag“ ein kla­res Zei­chen für un­se­re De­mo­kra­tie.